Japan ist so dermaßen faszinierend, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

Eindrucksvoll, magisch, voller Kuriositäten, gastfreundlich, extrem modern und trotzdem sehr traditionell.

Jeden Tag erlebte ich ein neues Highlight, Schlag auf Schlag……. Ich konnte gar nicht alles so schnell und intensiv in mich aufsaugen, wie ich es gerne getan hätte.

Tokyo  – die Megametropole. Schon allein das U-Bahnnetz ist gigantisch. Eine Stadt unter der Stadt.  Mein Tipp, wenn ihr Euch verlaufen habt oder Euch nicht mehr auskennt: Einfach stehenbleiben, ratlos in der Gegend herumschauen und schon bieten Euch die freundlichen Japaner ihre Hilfe an.

Kyotodie alte Kaiserstadt, hat mich mit ihren zahlreichen Tempeln, Schreinen, Kaiserpalästen, traditionellen Holzhäusern und stimmungsvollen Gärten wahnsinnig beeindruckt. Hier hatte ich das Glück einer Maiko (einer jungen Geisha in der Ausbildung) zu begegnen. Mein Tipp: Setzt Euch gemütlich auf eine Parkbank und schaut dem spannenden Treiben der Japaner zu.

Hiroshima –   Die Stadt des Friedens. 6. August 1945, die erste jemals abgeworfene Atombombe legte die Stadt in Schutt und Asche. Heute ist Hiroshima ein Mahnmal und Ort, der zum Weltfrieden auffordert. Herzzerreißend war für mich der Besuch des Hiroshima Peace Memorial Museum. Nie war Geschichte für mich so greifbar und anschaulich dargestellt.

Insel Miyajimawar ein besonderes Erlebnis für mich. Eine Übernachtung in einem typischen Ryokan (charmantes Reisegasthaus) mit dazugehörigen Onsen (heiße Quelle). Die Zimmer sind mit Tatami (Reisstrohmatten) ausgelegt und mit Futons (Betten auf den Boden) ausgestattet. Wenn Ihr jetzt entsetzt denkt: „So kann man doch nicht schlafen!“. Doch, man schläft tatsächlich richtig gut. Auch die typische Yukata (Ryokan-Kimono) liegt für jeden Gast bereit.

Shinkansen der pünktlichste Zug der Welt, gehört genauso zu Japan wie Origami (japanische Papierfaltkunst). Der Shinkansen brachte mich, selbstverständlich auf die Sekunde genau pünktlich,  von Kyoto nach Tokyo. Ich hatte vorher gelesen, dass man vom Zug aus, kurz vor Tokyo einen sehr guten Blick zum Berg Fujiyama hat. Somit fragte ich den Schaffner, ob er ungefähr sagen kann, wann dieser zu sehen wäre. Die Antwort lautete: Um 11.13 Uhr. Und genau so war es dann auch.  Erstaunlich!

Dass Wassermelonen rund sind, weiß eigentlich jedes Kind. Doch nicht in Japan, denn eckig lassen sich diese im Supermarkt viel besser stapeln.

Bestimmt kennt Ihr alle den Schokoriegel „Kit Kat“. In Japan hat er Kult-Status. Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Sorten des Riegels als in Japan. Z.B mit Wasabigeschmack (sehr scharf) mit Sakegeschmak oder mit Matchageschmack. Auch gibt es bizarre Eissorten, wie Haifischflossengeschmack oder geräucherter Aalgeschmack. Kostprobe? Nein, danke!

Ein Gang auf die japanischen Hightech-Toiletten fand ich jedes Mal aufregend und unterhaltsam. Vor allem die Sauberkeit ist bewundernswert.

Das Telefonieren in der Metro ist ein Tabu, was ich als wirklich sehr angenehm empfand. Ob dies bei uns in Deutschland auch funktionieren würde?

Müll wird man oft nur zuhause los und dennoch sieht man niemanden der seinen Müll einfach auf die Straße wirft. Man nimmt seinen Müll mit heim und entsorgt ihn dort. Meine Hochachtung!

Von Vorteil ist es, dass man in Japan kein Trinkgeld gibt. Japaner sind der Meinung, dass guter Service selbstverständlich ist. Was denken dann nur die Japaner, die bei uns ihren Urlaub verbringen, über Deutschland?

FAZIT: Für mich ist meine Japanreise UNVERGESSLICH und ich komme auf alle Fälle wieder!

Gerne mache ich Eure Reise zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Kommt vorbei, ich freue mich auf Euch!

Eure Alexandra