Ich habe mir einen meiner Träume erfüllt und habe meine erste Afrikareise unternommen.

Meine Erwartungen waren groß als ich ins Flugzeug der Ethiopian Airline gestiegen bin, um mich auf den Weg nach Tansania zu machen.

Warimba, Abstammung Buschmann, unser Reiseleiter hat uns am Flughafen mit unserem Jeep abgeholt und uns gleich darauf hingewiesen, dass wir mit der „Vorspeise“ dem Arusha-Nationalpark anfangen.

Auf dem Weg zur Hatari Lodge, dem ehemaligen Wohnhaus von Hardy Krüger, sind uns schon die ersten Affen und Büffel begegnet. Ich hatte keine Ahnung von einer Safari Lodge und war einfach nur beeindruckt, wie schön das ist. Den Sundowner haben wir dann direkt auf der Aussichtsplattform bei offenem Feuer mit Büffel & Co genossen.

Den nächsten Tag haben wir in Begleitung eines Rangers mit eine Busch Wanderung im Arusha begonnen und hier haben sich dann unseres ersten sensationellen Fotomodells präsentiert. Die ersten Giraffen und eine schöner als die andere und das alles mit Blick auf dem Mount Meru.

Auch Pumba das Warzenschwein mit seinen Kleinen war anwesend. Anschließend ging es weiter mit unserem Jeep mit Hub Dach, um auch wirklich alle beheimateten Tierarten zu finden.

Weiter geht es zum Tarangire-Nationalpark. Ein Zwischenstopp bei der Fraueninitiative Umango. Hier treffen wir auf Elionoru, die mit mehreren Frauen einen Gemeinschaftsgarten mit vom Aussterben bedrohten tansanischen Pflanzen anbaut. Dies versucht sie auch den Waisenkindern weiterzugeben. Es ist diese Herzlichkeit und Liebe zu den Menschen, was Elionoru ausstrahlt und sie zu einem ganz besonderen Menschen macht.

Der Tarangire Nationalpark ist ein Paradies für Elefanten. Natürlich haben wir auch die üblichen Verdächtigen getroffen: Löwen, verschiedene Gazellen und natürlich war Puma wieder dabei.

Die Übernachtung erfolgte in der Osupuko Lodge. Die Rundhütten sind dem Massai-Stil nachempfunden, mit atemberaubendem Blick auf die Baumsavanne. In der Nacht habe ich dann die Löwen brüllen gehört, ein ungewöhnliches Geräusch für uns in der Nacht.

Am nächsten Morgen dann direkt vor unserer Terrasse die ersten „nahen „Zebras, ich war sooooo stolz auf mein erstes richtiges Zebrafoto.

Noch ein Zwischenstopp an der Tankstelle, um von den Reifen Luft abzulassen und dann sind wir auch schon auf dem Weg in den Serengeti- Nationalpark. Warimba unser Guide warnte uns schon vor der „African-Massage Road“. Ja, die Warnung war nicht unbegründet, es ist keine Straße, es ist eher eine Piste, ausgespült von Regen und den Fahrzeugen mit tiefen Spurrillen.

Nach einem kurzen Fotostopp am Rande des Ngorongoro-Kraters geht es holprig weiter zum Serengeti Nationalpark. Während der Fahrt erzählt uns Warimba viel von seinem umfangreichen Wissen über Tiere Umgebung und die Massai. Hier erfahren wir auch, dass er zum Stamm der Buschmänner gehört und noch die „Klicksprache“ beherrscht.

Und dann sind wir endlich da….in der Serengeti! Unendliche Weite, und gleich am Anfang Löwen, die sich gerade umwerben und alles sooo nah, ich bin sprachlos und fasziniert.

Nach der 6-stündigen Fahrt geht es jetzt erst einmal zum Übernachten in die Serengeti Safari Lodge, Eindrücke verarbeiten und den gigantischen Sternenhimmel genießen.

Noch wenn es dunkel ist, startet unser heutiger Tag mit einem sensationellen Highlight. Eine Heißluftballonfahrt über die Serengeti in den Sonnenaufgang. In absoluter Stille gleitet der Heißluftballon über die Serengeti, immer nur in Baumhöhe, dass man die Tiere gut von oben sehen kann, ein absolutes Gänsehautfeeling.

Völlig geflasht genießen wir das vorbereitete Sektfrühstück.

Danach sind wir auch schon wieder unterwegs auf Safari auf der Jagd nach den Big Five. Warimba ist hier hartnäckig und wir haben alle gefunden und das aus nächster Nähe. Ob es der Leopard im Baum ist oder die Löwenfamilie, Warimba findet alles.

Wir beobachten den Geparden bei der Jagd, die „Wassersteine“, Hippos, die dann plötzlich Ihr Maul weit aufreißen und laut Warimba Ihr Lachen zeigen, die Thomson Gazelle oder die Hyänen, so viele Tiere, es ist sensationell.

Unbeschreiblich sind die riesigen Herden Gnus, soweit der Horizont reicht und dazwischen Zebras, wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Und dann löst Warimba sein Versprechen ein und erzählt uns in Klicksprache die Geschichte vom Affenbrotbaum, bei einem der vielen Picknicks auf der Motorhaube des Jeeps mitten in der Serengeti.

Nach einer weiteren Nacht in der Lodge sind wir ein letztes Mal in der Serengeti auf Safari unterwegs. Die Savannenlandschaft lässt uns nicht los, wir sehen immer wieder diese riesigen Herden, die sich bewegen, beeindruckend.

Wir fahren wieder zurück zum Ngorongoro Krater, in den wir nun direkt reinfahren, um hier die Tierwelt zu erkunden. Eigentlich haben wir schon alle Tiere gesehen, es fehlt uns nur das Spitzmaulnashorn, aber Bingo, zwar nur sehr weit entfernt, aber es ist da!

Und es wartet noch eine Überraschung auf uns, mitten im Ngorongoro Krater ist für uns ein Tisch gedeckt, wo wir unser Mittagessen genießen. Beobachtet werden wir nur von den Affen.

Nach einer Übernachtung in der Ngorongoro Safari Lodge geht es heute noch direkt zu den Massai, die uns mit Gesang erwarten. Wir werden mit den typischen Tüchern und Krägen bestückt und auf geht’s zur „Massai-Disco“, so Warimba. Wir müssen Tanzen. Die Männer üben sich im Hochsprung die Frauen tanzen Hand in Hand. Ich bin mir nicht sicher wer hier wen bestaunt, wir die Massai, oder die Massai uns.

Jetzt heißt es Byebye Tansania und hello Sansibar!

Ein kurzer Flug von Arusha aus und schon sind wir da, um unseren Strandurlaub im traumhaften AQUA Beach Resort& Spa zu genießen und unsere Eindrücke der Safari zu verarbeiten.

In der Strandschaukel liegend noch ein paar Tage ausspannen!

Was für eine Reise!!!!

Eure Irene